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Gewerkschafter/innen gegen Atomenergie und Krieg _________________________________________________________ KONTAKT: Stiftgasse 8, A-1070 Wien E-mail: ggae@gmx.at Japan I Lügen, Lügen, Lügen Erst Ende Mai bestätigte der
japanische AKW Betreiber Tepco, dass die
Kernschmelze in drei der sechs Reaktoren bereits
kurz nachdem Tsunami vom 11. März stattgefunden hat, im angeblich bebensicheren Reaktor
1 bereits nach fünf Stunden. Also schon allein durch das Beben, nicht durch die
Flutwelle. Das zeigt die Betreiber nochmals der Lüge, da behauptet wurde, dass am Super-Gau
der Tsunami Schuld sei, keiner eine Naturkatastrophe vorhersehen konnte
und damit ansonsten die japanischen AKWs „sicher“ seien. Dieser Zynismus ist
nur mit dem horrenden Atomgeschäft erklärbar und mit dem Umstand, das Atomstromerzeugung und Atomrüstung aufs Engste
miteinander verflochten sind: „Atomkraft war
und ist heute mehr denn je ein weltumspannendes Geschäft, mit dem einige wenige Staaten und
Konzerne Jahr für Jahr Milliarden einnehmen. Ein Geschäft, das zugleich der
Durchsetzung geopolitischer Interessen dient und tief in den militärischen Komplex
hineinreicht“, so die Schlussfolgerung von „Profil“ (17/11), das das AKW-Geschäft so beziffert: „Allein
in Europa dürften … jährlich 200 Milliarden Euro mit der Erzeugung und dem Verkauf von
Kernenergie, der Aufbereitung und Deponierung von Atommüll umgesetzt werden. . . . . .
Mehr Details : GGAE Nr. 2
Juli 2011.pdf Mehr zu
Krise, Atomenergie und Krieg: GGAE Nr.3 Oktober 2011.pdf |